Wenn Tiere für Seniorinnen und Senioren oftmals die letzten Sozialpartner sind.

Blog: Senioren mit Hund im Glück

Tiere können die Lebensqualität von Senioren erheblich verbessern. Oder was würde Struppi sagen, wenn er wüsste, dass Herrchen sehr alt ist und sich nur noch eingeschränkt um ihn kümmern kann? Was würde Mietze sagen, wenn sie wüsste, dass Frauchen vor lauter Gelenkschmerzen manchmal kaum die Futterbüchse aufbringt?

Freitag, 4. Oktober 2019: internationaler Welttag der Tiere

In der Schweiz leben schätzungsweise 1,6 Millionen Katzen und etwa eine halbe Million Hunde. Diesen mehr als zwei Millionen Büsi’s und Hunden wird es zwar egal sein, wie alt Herrchen oder wie krank Frauchen ist. Aber Tiere brauchen Bewegung und Sozialkontakte, darum sind sie auf Besitzer angewiesen, die sich um sie kümmern können. Denn es gibt leider viele Tierfreunde, die so krank, alt oder finanziell schwach sind, dass sie ihren vierbeinigen Freund nicht mehr richtig betreuen können.

Darum gibt es den Verein «Mensch und Tier im Glück – MuTiG». Sie ergänzen die nötige Versorgung des Tieres und ermöglichen dieser Lebensgemeinschaft glücklich zusammenzubleiben. Einsamkeit und Isolation sind ein Problem unserer Zeit. Häufig davon betroffen sind ältere und kranke Menschen. In diesen Situationen übernehmen Haustiere eine besonders wichtige Rolle als Sozialpartner. Sie geben dem Menschen das Gefühl, gebraucht zu werden, sind gute Zuhörer und werden nicht ungeduldig. Ein Haustier bringt neben Abwechslung auch Struktur, eine Aufgabe und Bewegung in den Alltag.

Franz von Assisi war der Schutzpatron der Tiere. Auch den kleinsten Wurm betrachtete er als gottgewollt und daher als schützenswert. Am 4. Oktober 1228 zwei Jahre nach seinem Tode, wurde Franz von Assisi heiliggesprochen.

Das blinde Grosi, ihr Hund Maroon – und Verein «MuTiG»

Seit ihrem 16. Lebensjahr ist Juli blind. Inzwischen ist die liebenswerte Frau Grossmutter und hat sich an ihr Schicksal gewöhnt. Für ihren Alltag ist sie auch auf die Unterstützung von Hunden angewiesen. Juli hatte bisher drei ausgebildete Blindenführhunde, die sie jedoch stets wieder abgeben musste. Nun ist mit Maroon, erstmals kein Labrador, sondern ein französischer Wasserhund an ihrer Seite. Diesen Hund darf die lebensfrohe Dame nun behalten. Leider war die zugeteilte Hunde-Ausbildnerin nicht so kompetent, wie erhofft. Juli konnte Maroon dank ihrer langen Erfahrung zwar gut erziehen, aber der Austausch mit anderen Hunden ist für die blinde Frau natürlich schwierig.

Der Verein «MuTiG» trifft sich seit einiger Zeit regelmässig mit Juli und Maroon. Dort üben sie Hunde-Begegnungen an der Leine oder das Laufen im Führgeschirr, zudem ermöglichen sie Maroon soziale Interaktion im Freilauf. Unterdessen hat Maroon auch schon eine Social- Walk absolviert. Eine klassische Win-Win-Situation; die blinde Juli und der Hund Maroon profitieren, was für beide die Lebensqualität erheblich verbessert.

Heidi Randegger, Präsidentin, Verein «Mensch und Tier im Glück» steht für Fragen oder Unklarheiten jederzeit sehr gerne zur Verfügung. Telefon 044 701 10 00. www.mensch-und-tier-im-glueck.ch oder info@mensch-und-tier-im-glueck.ch

Spendenkonto PC: 61-120058-0

(Quelle Medienmitteilung Verein «Mensch und Tier im Glück»)

2019-11-21T07:28:58+00:00

Über den Autor:

Christine Thaddey
Ich bin private Seniorenbetreuerin und ganz nach Wunsch meiner Kundinnen und Kunden Buchhalterin, Chauffeuse, Eventmanagerin, Köchin, Sekretärin, Unterhalterin und noch viel mehr. Rufen Sie mich gleich jetzt an 041 810 01 18 oder schreiben Sie mir ein E-Mail. Sagen Sie mir ungeniert, wo Sie persönlich der Schuh drückt und ich zeige Ihnen gerne, wie ich Ihnen bei kleineren und grösseren Problemen helfen kann.

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